Erdgaslexikon

Alles Wissenswerte rund um das Thema Erdgas haben wir hier für Sie zusammengestellt - von A wie Abgasanlage bis Z wie Zentralheizung.
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- A
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Abgasanlage
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Einrichtung zum Abführen der Abgase von Gasfeuerstätten ins Freie.
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Absperreinrichtung
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Armatur, die zum Schließen oder öffnen des Gasweges dient (Hahn, Ventil, Schieber, Klappe etc.).
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Arbeitspreis
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Preis je abgenommene Mengen- oder Arbeitseinheit (ct./kWh); siehe auch Grundpreis.
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ASUE
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Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. Fördert die Erforschung, Entwicklung und Verbreitung energiesparender und umweltfreundlicher Erdgastechnologien > www.asue.de
- B
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Balgengaszähler
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Messgerät, welches die durchgeströmte Gasmenge und die Summe im Betriebszustand anzeigt.
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BDEW
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Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft bdew.de
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Benutzungsdauer
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Maß für die Gleichmäßigkeit der Auslastung einer Anlage. Verhältnis des Gesamtgasverbrauchs zur Höchstlast in derselben Zeitspanne. Z. B. Benutzungsstunden/Jahr (Bh); Benutzungstage/Jahr (Bd)
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BHKW
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Block-Heiz-Kraft-Werke sind kompakte Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Kernstück eines gasbetriebenen BHKW ist ein Verbrennungsmotor der über einen Generator Strom erzeugt. Die bei der Stromerzeugung anfallende Motorwärme wird als Heizwärme genutzt.
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Brennwert Hi
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Der Brennwert (früher Ho) gibt die gesamte Wärmemenge an, die bei vollständiger Verbrennung frei wird, also auch die Wärme, die im Wasserdampf der Abgase gebunden ist. Siehe auch Heizwert.
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Brennwerttechnik
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Hier wird die Wärme aus den Abgasen fast vollständig genutzt. Der im Abgas enthaltene Wasserdampf wird soweit abgekühlt, dass er kondensiert und nutzbare Wärme freisetzt. Der Wirkungsgrad wird wesentlich erhöht. Die Energieeinsparung gegenüber modernen Heizkesseln liegt bei bis zu 15%.
- C
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CE-Zeichen
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Communauté Européenne - Alle Geräte mit diesem Zeichen entsprechen den Sicherheitsanforderungen auf EU-Ebene.
- D
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Dichte, relative
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Die relative Dichte ist der Quotient aus der Dichte des Gases und der Dichte der trockenen Luft (1,293 kg/m3) unter gleichen atmosphärischen Druck- und Temperaturbedingungen.
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Druck
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Der Druck wird in bar oder mbar (Millibar) gemessen. 1 bar entspricht in etwa dem Druck der Atmosphäre. Der Druck des Erdgases am Haushaltszähler beträgt in der Regel 22 mbar, bei Neuanlagen 23 mbar.
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DVGW
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Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. Zuständig für technisch-wirtschaftliche Fragen. Regelsetzung, Normung, Prüfung, Zertifizierung, Forschung und Entwicklung.
- E
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Einzelraumheizung
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Hier wird die Wärme im zu beheizenden Raum erzeugt. Spielt nur noch begrenzt bei der Altbaumodernisierung eine Rolle.
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Emissionen
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sind die von einer Anlage ausgehenden Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme oder Strahlen. Siehe auch Immissionen
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Emissionenbilanz
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Insgesamt verbrennt Erdgas umweltschonender und emissionsärmer als Kohle und Erdöl.
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Erdgas-Speicher
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Zum Ausgleich der Verbrauchsschwankungen wird Erdgas zurzeit in 43 Untergrundspeichern gelagert, die rund 20 Mrd. m³ fassen. Auch Leitungen, vorrangig Hochdruckleitungen sind als Speicher zu betrachten.
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Etagenheizung
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Die kleinste Form der Zentralheizung versorgt in der Regel eine Wohnung und ermöglicht individuelles Heizen. Der Wärmeerzeuger kann beispielsweise in Küche, Bad oder auch Diele installiert werden. Der Gasverbrauch wird über einen Gaszähler je Wohnung separat ermittelt und abgerechnet.
- F
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Fernwärme
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mit Wärme, spricht man von Fernwärme. Es wird also kein Erdgas zum Heizen geliefert, sondern bereits die Wärme selbst.
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Flüssiggas
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Hierzu zählt Propan und Butan, sowie Gemische aus beiden. Es wird im flüssigen Zustand gelagert und transportiert.
- G
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Gasfeuerstätte
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Gasgerät, dessen Abgase durch eine Abgasanlage ins Freie abgeführt werden.
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GasGVV
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Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz. Regelt Rechte und Pflichten der beiden Partner.
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Gasinneninstallation
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Gesamtheit der innerhalb von Gebäuden installierten Gasleitungen und Gasgeräte. Für Wartung, Unterhaltung und Sicherheit ist der Hauseigentümer verantwortlich.
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Gassteckdose
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Eine Gassteckdose ist eine Gasanschlussarmatur, mit der ein Gasgerät leicht und flexibel an eine Gasleitung angeschlossen und wieder gelöst werden kann. Damit ist es möglich, nicht standortfeste Geräte, z. B. Gasherde, Gasgrill, Terrassenstrahler, Erdgaswäschetrockner, schnell zu verschieben, um diese beispielsweise zu reinigen, oder die Gasleitung bei selten genutzten Geräten wieder zu trennen, wenn der Platzbedarf eine Rolle spielt.
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Gaswirtschaftsjahr
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Abrechnungszeitraum für eine Heizperiode. Vom 1.10. eines Jahres bis zum 30.9. des darauffolgenden Jahres.
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Grundpreis
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Der Grundpreis wird für eine vom Versorger (Fernwärme, Gas, Strom, Wasser) bereitgestellte Leistung entrichtet, z. B. in Euro je kW und Monat. Der Grundpreis wird auch dann in voller Höhe fällig, wenn vom Abnehmer keine Entnahme aus dem Netz erfolgte, aber hätte erfolgen können, die Leistung seitens des Versorgers also erbracht worden war. Der Grundpreis richtet sich in seiner Höhe z.B. nach einer vorgehaltenen Leistung, die sich aus der Heizungsanlagen-Dimensionierung ergibt.
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GVU
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GVU ist die Kurzbezeichnung für Gasversorgungsunternehmen. Bundesweit gibt es derzeit etwa 700 Gasversorgungsunternehmen.
- H
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Hauptabsperreinrichtung
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Einrichtung unmittelbar hinter der Hauseinführung des Hausanschlusses, um im Bedarfsfall den Zufluss von Gas manuell unterbrechen zu können.
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Hausanschluss
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Verbindung der Versorgungsleitung mit den Verteilungsleitungen der Hausinstallation. Bestehend aus Anschlussleitung, ggf. Absperreinrichtung außerhalb des Gebäudes, Isolierstück, Hauptabsperreinrichtung und Hausdruckregler. Unterhaltspflichtiges Eigentum des Gasversorgungsunternehmens.
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Heizkostenvergleich
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Regelung wie sich die Kosten verschiedener Heizsysteme objektiv vergleichen lassen. Berücksichtigt werden neben den reinen Energieverbrauchskosten auch Investitionen, Wartung, Reparatur, Kapitaldienst, Schornsteinfeger und sonstige Nebenkosten. Dieser Vergleich wird daher auch Vollkostenvergleich genannt.
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Heizkostenverordnung
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Verordnung über die verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten.
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Heizungsanlagenverordnung
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Verordnung über energiesparende Anforderungen an heizungstechnische Anlagen und Brauchwasseranlagen.
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Heizwert (Hi)
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Der Heizwert (früher Hu) bezieht sich auf die Wärmemenge, die bei vollständiger Verbrennung frei wird, ohne die im Wasserdampf der Abgase enthaltene Wärmemenge. Siehe auch Brennwert.
- I
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Immissionen
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sind Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnlich Erscheinungen, die auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre und sonstige Sachgüter einwirken. Siehe auch Emissionen.
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Isolierstück
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Elektrisch nichtleitende Rohrverbindung (Kupplung, Flansch, Verschraubung) zur Unterbrechung der metallenen elektrischen Leitfähigkeit einer Gas- Rohrleitung.
- K
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Kleinfeuerungsanlagen-Verordnung
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Die Kleinfeuerungsanlagenverordnung regelt die Verbrennung von Brennstoffen, den maximal zulässigen Schadstoffausstoß und die Höhe des maximal zulässigen Abgasverlustes von Heizkesseln, Thermen u. a. Wärmeerzeugern. Die Verordnung ist Bestandteil der BundesImmissionsSchutzVerordnung (BImSchVo).
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Kompressibilität
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Eigenschaft der Gase, durch Druck ihr spezifisches Volumen zu verändern.
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Korrosion
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Reaktion eines metallischen Werkstoffes mit seiner Umgebung, die eine messbare Veränderung des Werkstoffes bewirkt - Korrosionsschaden.
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Kunststoffrohr
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Sammelbegriff für Rohre aus polymerisierten Kohlenwasserstoffverbindungen. Die erdverlegten Gasleitungen in der Ortsversorgung sind heute vorrangig aus PE 80 (Polyethylen).
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KWK
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Kraft-Wärme-Kopplung ist das Wirkprinzip sogenannter Block-Heiz-Kraft-Werke (BHKW). Kernstück eines gasbetriebenen BHKW ist ein Motor der über einen Generator Strom erzeugt. Die bei der Stromerzeugung anfallende Motorwärme wird als Heizwärme genutzt.
- L
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LAS
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Luft-Abgas-Schornstein. Führt den Gasfeuerstätten mindestens in zwei Schächten Verbrennungsluft zu und leitet die Abgase ins Freie.
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LNG
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Liquefied Natural Gas - flüssiges Erdgas. Durch Abkühlung auf -161°C wird Erdgas flüssig. Das Volumen der Flüssigkeit beträgt nur etwa 1/600 des Volumens im gasförmigen Normzustand.
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Luftbedarf
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Zur Verbrennung eines Brennstoffes erforderliche Luftmenge.
- M
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Mengenumwerter
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Einrichtung, die bei einem Gaszähler den gemessenen Volumenstrom - also das strömende Gasvolumen pro Zeiteinheit - im Betriebszustand unter Berücksichtigung des gemessenen Drucks und der Temperatur in den Normzustand umrechnet.
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Methan
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Hauptbestandteil des Erdgases - der einfachste Kohlenwasserstoff CH4
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Methan-Zahl
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Maßzahl für die Klopffestigkeit der gasförmigen Motorkraftstoffe. Die Klopffestigkeit ist die Eigenschaft eines Treibstoffes (Benzin, Gas), in einem Ottomotor nicht unkontrolliert durch Selbstentzündung zu verbrennen ("Klopfen"), sondern ausschließlich präzise durch den Zündfunken, Einspritzung oder Kompression gesteuert.
- N
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Nahwärme
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Hier beheizt eine zentrale Wärmeerzeugungsanlage mehrere Gebäude (Ein- u. Mehrfamilienhäuser sowie auch gemischt genutzte Gebäude).
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Nennwärmeleistung
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Die Nennwärmeleistung ist die vom Hersteller festgelegte und im Dauerbetrieb unter Beachtung des vom Hersteller angegebenen Wirkungsgrades als einhaltbar garantierte größte Wärmeleistung. Sie ist bei Heizgeräten auf dem Typenschild in Kilowatt angegeben.
- O
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Odorierung
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Odorierung dient als Sicherheitsmaßnahme bei der Verwendung von sonst geruchlosen Gasen und bezeichnet das Hinzufügen von Riechstoffen (Odormitteln), die einen für die Gefährdung typischen Geruch aufweisen sollen.
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Offshore-Förderung
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Erdgasgewinnung aus Lagerstätten unter dem Meeresgrund.
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Onshore-Förderung
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Erdgasgewinnung an Land
- P
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Primärenergie
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Natürliche Energieträger wie z.B. Erdgas, Mineralöl, Kohle, Torf und Holz. Auch Sonnenergie, Wind und Wasserkraft sowie Kernenergie sind Primärenergien.
- R
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Reserven
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Die weltweit bekannten konventionellen Erdgasreserven betrugen nach Angaben der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe 2008 etwa 187.809 Milliarden m³.
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Ressourcen
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Im Vergleich zu den Angaben über Erdgas-Reserven weltweit, über die jährlich berichtet werden muss, erfolgen Schätzungen zu Erdgasressourcen unregelmäßig und in größeren Abständen. Die letzte globale Abschätzung wurde im Jahr 2000 durchgeführt. Sie bezog sich auf den Stand Ende 1995 und enthielt eine Vorausschau für 25 Jahre. Als Mittelwert werden darin weltweite Ressourcen an konventionellem Erdgas von rund 150 Bill. m³ angenommen.
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Rohrdeckung
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Maß vom Rohrscheitel bis zur Geländeoberfläche. In der Regel bei Hauptleitungen 0,8 bis 1,0 m; bei Hausanschlüssen 0,5 bis 0,8 m. Wichtig: Vor dem Beginn von Tiefbauarbeiten ist eine örtliche Einweisung durch unsere Fachkräfte unabdingbar.
- S
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Sekundärenergie
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Durch Umwandlung von Primärenergieträgern werden Sekundärenergien gewonnen wie z.B. Strom, Flüssiggas, Kokereigas und Benzin.
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SKE
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Abkürzung für Steinkohleneinheit. 1kg SKE entspricht 8,14 kWh
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Spotmengen
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Außerhalb längerfristiger Lieferverträge gehandelte Mengen von Erdgas.
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Stadtgas
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wurde früher in den Gaswerken - vorrangig aus Kohle - hergestellt und hat heute keine Bedeutung mehr.
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Straßenkappe
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Stahlgussrahmen mit beweglichem Deckel, der zur Bedienung verschiedener erdverlegter Armaturen geländeeben eingebaut ist.
- T
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Trassenband
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Gelbes Kunststoffband mit der Aufschrift "Achtung Gasleitung!", das ca. 30 cm oberhalb und in Längsrichtung der Gasleitung verlegt wird, um die Leitungslage zu markieren.
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TRGI
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Technische Regeln für Gas-Installationen. Sie sind bei der Installation von Gasleitungen und der Aufstellung von Gasgeräten zu beachten und sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit.
- V
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Verbrauchsleitung
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Der Leitungsteil für gemessenes Gas zwischen Zählerausgang und Abzweigleitung.
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Verbundnetz
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Das europäische Erdgasverbundnetz reicht von der Nordsee bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis weit nach Osteuropa.
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Verdichterstation
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Beim Transport über weite Strecken nimmt der Druck des Erdgases ab. Zur Druckerhöhung in Abständen von 100 bis 200 km entlang der Transportleitungen sind Verdichterstationen installiert.
- W
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Wartungsvertrag
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Wie jedes Auto, sollte auch eine Heizungsanlage durch einen Fachbetrieb in einem regelmäßigen Turnus gewartet werden. Außerdem umfasst der Wartungsvertrag in der Regel auch einen Störungsdienst.
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Wirkungsgrad
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ist das Verhältnis von abgegebener Leistung zu zugeführter Leistung, sprich: das Verhältnis von nutzbarer und zugeführter Energie.
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Wärmebedarf
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ist die Wärmemenge, die zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Raumtemperatur bei einer rechnerisch vorgegebenen Außentemperatur erforderlich ist. Der Wärmebedarf bestimmt die Leistung der Heizungsanlage.
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Wärmeleistung
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Die Wärmemenge, die von einem Brenner in der Zeiteinheit für den Betriebszweck nutzbar abgegeben wird.
- Z
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Zentralheizung
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beheizt das gesamte Gebäude. Der Wärmeerzeuger steht in der Regel im Keller oder im Dachgeschoss. Die Heizkosten müssen anteilig (Erfassung durch Wärmemengenzähler) auf die einzelnen Wohneinheiten aufgeteilt und umgelegt werden. (z. B. durch eine Hausverwaltung).
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ZIV
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Zentralinnungsverband, vertritt das Schornsteinfegerhandwerk.
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ZVSHK
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Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Vertritt die Interessen des Fachhandwerkes.
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Zähler
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Messgerät, welches die durchgeströmte Gasmenge und die Summe im Betriebszustand anzeigt. Der Betriebszustand ist der Zustand des Erdgases im Gaszähler, der abhängig von Druck und Temperatur des Erdgases ist. Zur Abrechnung der verbrauchten Erdgasmengen muss daher der Betriebszustand des Erdgases auf den Normzustand umgerechnet werden.
